Das Geschichtsprojekt „Tagebuch der Gefühle“ widmet sich im Jahr 2022 der Ausarbeitung der NS-Verfolgung von Sinti und Roma. Ein zentrales Erlebnis dieser Arbeit ist die Aufarbeitung der Biografie von Muscha Müller, der als Kind in Halle Opfer rassistischer Vernichtungspolitik und Zwangssterilisation wurde. Sein Schicksal wurde von der Projektgruppe im Comic „Sie nannten uns Zigeuner“ künstlerisch aufgearbeitet. Nach mehreren Auszeichnungen für dieses Werk werden die Originalillustrationen öffentlich in unserem Haus ausgestellt.
