Die Eselsmühle (damals Turmholländermühle) wurde 1886 bis 1887 erbaut. Sie versorgte damals Bäcker in Nietleben, Passendorf, Zscherben und Halle. 1939 wurde der Betrieb eingestellt. 1969 wurde die Turmholländermühle wieder neu eröffnet und diente in der DDR als beliebtes Ausflugsziel. Gerade an Wochenenden kamen bis zu 1000 Besucher, um für wenig Geld Essen, Trinken, Bier und Wein zu verzehren. Besonders beliebt war der ungarische Esel, durch den die Eselsmühle zu ihrem heutigen Namen kommt. An Wochenenden war der Esel da und konnte für einen geringen Obulus von Kindern geritten werden. Der Esel war nur an Wochenenden in der Turmholländermühle. In der Woche wurde er von einer Zoo-Mitarbeiterin betreut. 1973 wurde die Gaststätte vorübergehend geschlossen und 1976 wieder eröffnet, bis sie nach der Wende wieder geschlossen wurde. 2025 wurde sie an ein älteres Ehepaar verkauft, die ein historisches Café eröffnen wollen.

