Ehm Welk (1884–1966) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist, bekannt vor allem durch seinen Erfolgsroman „Die Heiden von Kummerow“, der das ländliche Leben mit Witz und Heimatverbundenheit schildert. Nach Jahren als Journalist wurde er 1937 von den Nationalsozialisten verhaftet und zog sich danach stärker ins literarische Schreiben zurück.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte er am kulturellen Wiederaufbau der DDR mit, blieb aber parteiunabhängig und trat der SED nie bei. Seine warmherzigen, humorvollen Erzählungen machten ihn in den 1950er-Jahren zu einem der beliebtesten Autoren Ostdeutschlands.
Ehm Welk starb am 19. Dezember 1966 in Bad Doberan. Seine Werke leben bis heute fort und werden für ihre lebendige Darstellung des dörflichen Alltags und ihre zeitlose Menschlichkeit geschätzt
