Der Alchimistenbrunnen befindet sich am Platz Am Treff im Stadtteil Halle-Neustadt, im ehemaligen II. WK, der Stadt Halle (Saale).
Er wurde 1968 – 1973 vom Bildhauer Martin Wetzel aus bulgarischem Kalkstein geschaffen.
Der Brunnen symbolisiert die Verbindung zwischen Kunst und Chemie, da Halle-Neustadt ursprünglich als Wohnstadt für Chemiearbeiter errichtet wurde.
Der Name „Alchimistenbrunnen“ verweist auf die Alchimie, also auf die mythische Umwandlung von Stoffen, und steht sinnbildlich für wissenschaftlichen Fortschritt und schöpferische Energie.
Nach einer umfassenden Restaurierung im Jahr 2003, bei der Stein- und Technikarbeiten erneuert wurden.
Er gilt als ein typisches Beispiel für öffentliche Kunst der DDR-Zeit, die wissenschaftliche Symbolik mit städtebaulicher Gestaltung verbindet.
Das metallene Relief um den Zylinder zeigt sieben Geschichten und Figuren aus der Alchemie, unter anderem Isaak, einem Alchemisten aus dem 16. und 17. Jahrhundert, der versucht haben soll, Edelsteine künstlich herzustellen.



