Ernst-Hermann-Meyer-Straße

Ernst Hermann Ludimar Meyer (1905–1988) war ein bedeutender deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Musiksoziologe. Als Jude und Kommunist musste er 1933 vor den Nationalsozialisten nach Großbritannien fliehen. Nach 1945 kehrte er nach Ost-Berlin zurück und wurde eine Schlüsselfigur im kulturellen Leben der DDR, unter anderem als Präsident der Akademie der Künste und der Händel-Gesellschaft in Halle. Zu seinen bekanntesten musikalischen Werken zählen das „Mansfelder Oratorium“ (1950), die Oper „Reiter der Nacht“ (1973) sowie mehrere „Sinfonien“ und zahlreiche „kammermusikalische und vokale Kompositionen“, die ihn als wichtigen Vertreter der sozialistischen Musikästhetik auszeichneten.


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